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Schimanskis Rezepte - Berliner, Prilleken, Karnevalskrapfen aus Hefeteig

Berliner, Prilleken, Karnevalskrapfen aus Hefeteig

  • 500 g Mehl
  • Prise Salz
  • 50 g Hefe (2 Würfel)
  • ¼ l Milch (250ml)
  • 3 Eigelb
  • 100 g Butter,
  • 100 g Zucker

Den Zucker in die warme Milch rühren, mit dem Finger prüfen - sie muss angenehm warm aber nicht heiß sein - sonst verbrennt die Hefe. Der Milchtopf muss hoch genug sein, die Hefe breitet sich sehr aus. ca. 10 Minuten stehen lassen. Währenddessen die anderen Zutaten abwiegen und in eine große Teigschüssel geben, die Butter etwas weich werden lassen (Mikrowelle) .

Es ist wichtig, dass die Zutaten für den Hefeteig nicht heiß (Hefe verbrennt) immer nur warm sind (nicht über 38°)wenn der Finger es als lauwarm empfindet ist es richtig!

Die Milch/Zucker/Hefemasse zu den übrigen Zutaten geben und mit dem Knethaken des Handrührers oder der Küchenmaschine so lange verkneten bis sich der Teig vom Schüsselboden löst. Geduld, Geduld, Geduld, mit davon hängt das Gelingen des Hefeteigs ab.

Hat sich der Hefeteig als schöne Kugel vom Boden der Schüssel gelöst, decken wir sie mit einem Tuch zu und stellen sie in den Backofen.

5 min(!) auf 50°(!) einstellen. Dann sofort ausschalten und mindestens 1 Stunde im Backofen stehen lassen. Die Teigkugel hat sich sichtbar vergrößert und wenn man hineinpiekt fühlt sich der Teig sehr weich und luftig an.

Den Teig kleinfingerdick ausrollen!

Mit speziellem Ring oder Weinglas ca. 8 cm im Durchmesser Kreise ausstechen für Berliner, und die Kreise mit innerem Loch versehen für Prilleken.

Für Berliner nimmst du zwei Kreise, gibst auf einen Kreis einen Kleks Marmelade oder Pflaumenmus. Dann legst du einen zweiten Kreis darüber und drückst ihn leicht an. Aus den Resten kannst du Bänder rollen und zusammen knoten, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Auf ein großes bemehltes Brett legen und mit einem Tuch abdecken -

Ganz wichtig: nochmals ausgiebig gehen lassen!

Als Fett sind nur wasserfreie Fette geeignet ohne Eigengeschmack: am Besten eignet sich gutes Kokosfett oder gutes Öl, z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl (kein Olivenöl)

Genügend Fett nehmen, die Krapfen müssen im Öl schwimmen. Man verwendet einen hohen Topf, der 10 cm hoch mit Fett gefüllt ist. Das Fett nicht zu heiß werden lassen, dann sind die Teile zu schnell braun aber nicht durchgebacken, ist die Temperatur zu niedrig, saugt sich der Teig mit Fett voll und wird schwer verdaulich.

- das Fett hat die richtige Temperatur, wenn sich um einen in das Fett gehaltenen Holzlöffel Bläschen bilden - ein Koch-Thermometer rein halten, dann weiß man genau, wie heiß das Fett sein muss!

Hitze bei Erreichen der Backtemperatur auf 2/3 herunter stellen und den ersten Krapfen hineinlegen. Er darf nicht ganz einsinken. Ist er von unten schön gebräunt, umdrehen und auch die Unterseite bräunen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und gut abtropfen lassen. Mit Puderzucker bestäuben oder in Zucker wälzen.

Du kannst auch Rührkuchenteig oder Brandteig im Fett ausbacken und nachher in Zucker wälzen. Beispielsweise sind Mutzenmandeln, die du auf dem Jahrmarkt bekommst, aus Rührteig.

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